Anlagestrategie – Methode

Folge dem Trend und tue das Gegenteil von dem, was andere tun: Ein Blick hinter die Kulissen einer langfristig erfolgreichen Anlagestrategie.

Immer wieder konnte die DJE Gruppe Ergebnisse erzielen, die deutlich über den Vergleichsindizes und Anlageergebnissen von Wettbewerbern liegen. Zahlreiche Auszeichnungen belegen dies. Wie ihr das gelingt? Mit viel Erfahrung, Systematik und mit FMM.

Schaubild zur FMM-Methode. Markttechnische
    Faktoren haben die höchste Bedeutung für die taktische Asset Allocation, fundamentale Faktoren die höchste
    Bedeutung für die strategische Asset Allocation, jeweils auch neben monetären Faktoren. Die entscheidenden Vorarbeiten für den Erfolg der Gruppe leistet der Bereich Research. Das bankenunabhängige Ana­lysten­team profitiert von nunmehr über 35 Jahren Erfahrung und arbeitet mit einem drei­dimensionalen Analyse­verfahren, der FMM-Methode. Be­zeich­net werden damit die drei Blick­rich­tungen auf das Ge­schehen an der Börse und den Märkten: Fun­da­men­tal, Monetär, Markt­tech­nisch.


Fundamentale Faktoren: Das fun­da­mentale Research ist ent­scheidend in der lang­fristigen Asset Allo­cation, es betrachtet das einzelne Unter­nehmen und seine Kenn­zahlen. Dabei richten die Analysten der DJE Gruppe ihr Augenmerk nicht nur auf die Ertrags­kenn­zahlen, sie beziehen auch Substanz­kennziffern ein und wählen so besonders solide, bilanzstarke Unternehmen aus. mehr

Auch die Qualifikation des Managements wird genau geprüft: Verfügt es über genügend Branchenerfahrung? Hat es sich in Krisenzeiten bewährt? Die kritische Beurteilung der Manager erfolgt nicht am grünen Tisch, sondern durch Gespräche mit der Firmenleitung im Unternehmen vor Ort. So entwickeln die Analysten ein gutes Gespür für die Chancen der einzelnen Unternehmen. In Branchenvergleichen und im historischen Kontext lassen sich mit einiger Erfahrung gute Rückschlüsse auf die faire Bewertung eines Unternehmens ziehen. Hinzu kommt die volkswirt­schaft­liche Sicht auf die Märkte. Stimmen Wirtschaftsdynamik, Infrastruktur und Leistungsbilanz? Ist das gesellschaftliche, politische und rechtliche Umfeld verlässlich? Nur dann investiert die DJE Gruppe in Aktien des betreffenden Landes.

Monetäre Faktoren: Mit monetärem Blick auf Indikatoren wie Kreditvergabe der Banken, Zinsen, Geldmenge und Überschussliquidität prognostizieren die Analysten die Liquiditätssituation und leiten ein monetäres Gesamtbild mit Blick auf das weitere Potential der Aktienmärkte ab. mehr

Das heißt, die Analysten untersuchen, wie viel anlagebereites Kapital dem Markt in Zukunft zur Verfügung stehen wird. Die zeitlichen Verzögerungen der Wirkung solcher Indikatoren erstreckt sich z.T. über viele Monate. Die Expertise des Hauses zu diesem Thema reicht in das Jahr 1974 zurück – bis zur Promotion des Unternehmensgründers. Die vor über 35 Jahren gewonnenen Erkenntnisse, dass in entwickelten, meist durch hohe Verschuldung geprägten Volkswirtschaften der wichtigste Einfluss auf Konjunktur und Inflation von den Zinsen und der Liquidität des Bankensystems ausgeht, sind nach wie vor aktuell. Monetäre Faktoren wie die Verschuldung und Kreditvergabe, Geldmengenwachstum, Realzinssätze, die Zinsstruktur oder auch die Währungsreserven verdienen daher höchste Aufmerksamkeit.

Markttechnische Faktoren: Den "homo oeconomicus" gibt es in der Theorie, aber nicht an der Börse. Die Anleger – professionelle Finanzinvestoren eingeschlossen – reagieren emotional. Vor diesem Hintergrund messen die Analysten der DJE Gruppe die Stimmung an der Börse anhand ausgewählter Indikatoren. So wissen sie oft schon im Voraus, wohin der Trend geht, und können rechtzeitig agieren. mehr

Kennzahlen zur Spekulationsneigung und Positionierung der Marktteilnehmer wie Puts und Calls, Barquoten der Aktienfonds oder Insidertransaktionen werden akribisch ausgewertet. Zahlreiche Umfragen sowohl in Deutschland als auch weltweit geben Aufschluss über den Gemütszustand der Anleger. Sämtliche Stimmungsindikatoren werden systematisch in einer eigenen Datenbank – die vermutlich weiter zurückreicht als die meisten ihrer Art – erfasst und ausgewertet. Neue Ideen werden beständig implementiert und Möglichkeiten breiterer Datenerfassungen ausgeschöpft, um das System weiter zu optimieren. Mit dieser Methodik ist es möglich, extreme Stimmungen an der Börse zu identifizieren und objektiv zu beurteilen um im entscheidenden Moment das Gegenteil dessen zu tun was die breite Masse tut. Bis dahin lautet die wichtigste Börsenregel: "Folge dem Trend, denn The Trend is your Friend".

Unser Investmentansatz ist grundsätzlich für alle uns anvertrauten Mandate identisch. Er hat sich in den über 30 vergangenen Jahren bewährt und bildet daher die Basis unseres Entscheidungsfindungsprozesses, welcher kontinuierlich verfeinert wird.