Monetäre Faktoren

Mit monetärem Blick auf Indikatoren wie Kreditvergabe der Banken, Zinsen, Geldmenge und Überschussliquidität prognostizieren die Analysten die Liquiditätssituation und leiten ein monetäres Gesamtbild mit Blick auf das weitere Potential der Aktienmärkte ab. Das heißt, die Analysten untersuchen, wie viel anlagebereites Kapital dem Markt in Zukunft zur Verfügung stehen wird. Die zeitlichen Verzögerungen der Wirkung solcher Indikatoren erstrecken sich z.T. über viele Monate.


Die Expertise des Hauses zu diesem Thema reicht in das Jahr 1974 zurück – bis zur Promotion des Unternehmensgründers. Die vor über 35 Jahren gewonnenen Erkenntnisse, dass in entwickelten, meist durch hohe Verschuldung geprägten Volkswirtschaften der wichtigste Einfluss auf Konjunktur und Inflation von den Zinsen und der Liquidität des Bankensystems ausgeht, sind nach wie vor aktuell.


Monetäre Faktoren wie die Verschuldung und Kreditvergabe, Geldmengenwachstum, Realzinssätze, die Zinsstruktur oder auch die Währungsreserven verdienen daher höchste Aufmerksamkeit.