GoldPort Stabilitätsfonds (P)Ausschüttende Tranche
Stand: 21.05.2013
| ISIN: | LU0323357649 |
| WKN: | A0M67Q |
| Bloomberg: | GLDSAFP LX |
| Reuters: | LU0323357649.LUF |
| Kategorie: | Mischfonds ausgewogen Welt |
| KAG: | DJE Investment S.A. |
| Anlageberater: | DJE Kapital AG/Sub-Anlageberater W. Peinemann |
| Risikoklasse: | 3 |
| Fondstyp: | ausschüttend |
| Geschäftsjahr: | 01.01. - 31.12. |
| Auflagedatum: | 01.04.2008 |
| Fondsvolumen (30.04.2013): | 187,23 Mio. CHF |
| TER p.a. (31.12.2012): | 2,20% |
| Vergleichsindex: | 33.33% Gold, 33.33% JPM GBI GBI Global Unhedged in EUR, 33.33% MSCI World |
Fondsmanager

Stefan Breintner
| Ausgabeaufschlag: | 5,00% |
| Verwaltungsvergütung p.a.: | 1,30% |
| Depotbankgebühr p.a.: | 0,10% |
| Beratervergütung p.a.: | 0,40% |
Strategie
Der GoldPort Stabilitätsfonds stellt ein über verschiedene Anlageklassen ausgerichtetes, substanzorientiertes Fondskonzept dar. In einem vermögensverwaltenden und auf den absoluten Ertrag ausgerichteten Ansatz werden die Vermögensklassen aktiv und dynamisch in ihrer Zusammensetzung gesteuert. Zu den Anlageklassen des Fonds zählen Edelmetalle, Energie- und Agrarrohstoffe, Immobilien, Schweizer Renten und Geldmarktpapiere, Inflationsgeschützte Euro-Anleihen sowie defensive Value-Aktien. Darüber hinaus können Aktien und Anleihen aus dem Telekommunikationssektor erworben werden. Bis zu 30% des Fondsvermögens können direkt in physischem Gold angelegt werden. Die Gesamtanlage in Gold (direkt oder indirekt über Verbriefungen) ist auf maximal 49% des Fondsvermögens begrenzt. Ziel des Fonds ist es, Stabilität in Krisenzeiten zu gewährleisten und gleichzeitig Renditechancen in normalen Marktlagen wahrzunehmen. Fondswährung ist der Schweizer Franken.
| Morningstar RatingTMGesamt *: | ![]() ![]() ![]() ![]() |
| €uro Fund Award 2012: | Platz 2, Mischfonds (Aktien und Anleihen), 3 Jahre, Deutschland |
| €uro Fund Award 2013: | Platz 1, Mischfonds (Aktien und Anleihen), 3 Jahre, Deutschland |
Monatlicher Fondsmanagerkommentar
Während Aktienanlagen im April leichte Kursgewinne verbuchen konnte (MSCI World in EUR +0,22%) erfuhren Gold- und Silberanlagen die stärksten Kursverluste seit mehr als 30 Jahren. Allein an zwei Handelstagen (12./15.4) hat der Goldpreis auf Schlusskursbasis fast 13% an Wert verloren. Danach setze eine moderate Erholung ein. Nichts desto trotz verbilligte sich die Feinunze in USD im April um 7,93% auf 1.471,93 USD/oz. In EUR bzw. CHF lag das Minus sogar bei 10,30% bzw. 9,43% aufgrund des im April gegenüber beiden Währungen abwertenden USD. Die Gründe für den deutlichen Goldpreisrückgang sind vor allem die in vielen Regionen der Welt fallenden Inflationsraten. Zwar spricht die starke monetäre Ankurbelungspolitik der Notenbanken eigentlich für Goldanlagen. Das Problem ist aber, dass dieses Geld nicht in der Wirtschaft ankommt und somit aktuell deflationäre Tendenzen überwiegen, die wiederum einen dämpfenden Einfluss auf die Goldpreisentwicklung haben. Die Gewichtungen des Goldport Stabilitätsfonds in physischen Goldanlagen (28%) wirkten sich somit in der Betrachtungsperiode negativ auf die Fondspreisentwicklung aus. Aktuell hält das Fondsmanagement ausschließlich an den physisch vorhandenen Goldbarren (gelagert in den Tresoren der Credit Suisse in der Schweiz) fest. Trotz des Goldpreisrückgangs ist physische Ware oft nur schwer zu bekommen. Viele Münzproduktionen sind oftmals auf Monate ausverkauft. Aus strategischen Gesichtspunkten und aufgrund des nach wie vor positiven langfristigen Ausblicks für Goldanlagen plant das Fondsmanagement keine Verkäufe bei den physischen Beständen. Im April konnten die Verluste aus den Goldanlagen teilweise durch Gewinne aus den Aktienengagements kompensiert werden. Dabei kamen die höchsten Wertbeiträge aus den Positionen beim Schweizer Pharmawert Roche beim deutschen Betreiber von Einkaufszentren Deutsche Euroshop. Insgesamt hat das Fondsmanagement die Aktienquote im April weitgehend unverändert bei 45% belassen. Aufgestockt wurden unter anderem Telekommunikationsaktien wie Deutsche Telekom bzw. defensive US-Aktien wie Pfizer und Johnson & Johnson. Diesen Käufen standen unter anderem Verkäufe bei den deutschen Immobilienunternehmen TAG Immobilien und deutsche Wohnen sowie beim Konsumgüterkonzern Unilever gegenüber. Die Anleihenquote lag zum Monatsende nahezu unverändert bei 13,80%. Kurz- und mittelfristig dürften die besten Chancen weiterhin bei renditestarken Aktien zu finden sein.
Rechtliche Hinweise:
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