24.04.2018 - Fonds: DJE - Gold & Ressourcen

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Elektromobilität: Treiber für die Rohstoffmärkte

„Elektromobilität wird er Treiber schlechthin für den Rohstoffmarkt. Kupfer, Lithium, Kobalt und Nickel werden stark nachgefragt werden“, sagt Stefan Breintner, Fondsmanager des DJE – Gold & Ressourcen in seiner aktuellen Einschätzung der Rohstoffmärkte.

Was bewegt den Goldmarkt aktuell? Ist ein neuer Höhenflug zu erwarten?

Breintner: Gold steht zurzeit nicht so sehr im Fokus der Anleger wie zum Beispiel die Aktienmärkte. 2017 haben viele Aktienindizes Rekordhöhen, zum Teil sogar Allzeithochs erreicht. Das signalisiert eine relativ hohe Risikoneigung der Investoren, während Gold tendenziell ein Instrument für eher risikoscheue Investoren ist. 2017 gab es durchaus geopolitische Risiken, doch der Goldpreis hat eigentlich nicht reagiert. Auf Euro-Basis ist er zum Beispiel überhaupt nicht gestiegen. Man hätte erwarten können, dass hier etwas mehr kommt. Aber ich bin trotzdem relativ optimistisch für die Zukunft. Ich erwarte keinen massiven Höhenflug von 10, 20, 30 Prozent pro Jahr, aber ich könnte mir vorstellen, dass wir eine stetige positive Entwicklung sehen.

Welche Gründe sprechen aus Ihrer Sicht dafür?

Breintner: Wahrscheinlich werden wir in diesem Jahr wieder eine etwas stärkere globale Goldnachfrage sehen. 2017 war die ETF-Nachfrage geringer als 2016, was die Preisentwicklung belastet hat. 2018 könnte sie wieder anziehen. Und gleichzeitig sehen wir etwas Momentum in den beiden wichtigsten Abnehmermärkten China und Indien, vor allem bei der Schmuckindustrie. Darüber hinaus erwarte ich, dass das Angebot aus der laufenden Minenproduktion in den nächsten Jahren langsam zurückgehen wird. Für Investoren würde sich daraus ein günstiges Verhältnis aus allmählich steigender Nachfrage bei leicht rückläufigem Angebot ergeben, was einen positiven Effekt auf den Preis haben dürfte.

Sie investieren mit Ihrem Fonds nicht nur in Goldminenaktien, sondern auch in Rohstoffwerte. Welchen Einfluss hat hier die zunehmende Elektromobilität?

Breintner: Die aufkommende Elektromobilität dürfte die Rohstoffmärkte stark beeinflussen. Das wird das Thema werden, wenn die Elektromobilität sich so entwickelt, wie es manche Studien prognostizieren. Sowohl im Elektroauto und als auch in der Infrastruktur muss zum Beispiel eine deutlich größere Menge an Kupfer verbaut werden. Denkt man bis 2025 voraus, bedeutet dies allein für das Auto ein Nachfrageplus von 6 Prozent. Aber auch andere Rohstoffe wie Lithium für die Batterie, Kobalt und später auch ganz stark Nickel werden massiv nachgefragt werden. Die Märkte sind zurzeit nicht durch zu große Angebote gekennzeichnet. Ich glaube daher, die Elektromobilität wird der Treiber schlechthin für den Rohstoffmarkt. Wir setzen daher stark auf Kupfer, Lithium, Kobalt und Nickel.

Was macht die Kombination aus Gold- und Rohstoffmärkten für Anleger heute so attraktiv?

Breintner: Im DJE – Gold und Ressourcen haben wir etwa 50 Prozent des Fondsvermögens in Goldminenaktien und 50 Prozent in Rohstoffwerten. Beide Segmente haben gegenwärtig eines gemeinsam: Bei beiden ist das Angebot aus laufender Produktion begrenzt. Und in beiden Sektoren verdienen die Unternehmen bei den aktuellen Preisen hohe Cashflows. Das könnte unter anderem hohe Ausschüttungen bedeuten – das war in der Vergangenheit anders, und das macht die Sache für Investoren sehr attraktiv.

Vielen Dank für das Gespräch!

Der DJE – Gold & Ressourcen

  • Kombiniert und streut die Anlagen in Gold- und Rohstoffaktien
  • Investiert zu mindestens 30 Prozent in Aktien von Goldminenbetreibern
  • Investiert in die Aktien von Basis- und Edelmetallproduzenten, Chemiekonzernen, gemischten Bergbaukonzernen, Agrarrohstoffproduzenten sowie Öl- und Gasunternehmen
  • Eignet sich für Anleger, die ihr Portfolio durch eine Rohstoffanlage diversifizieren wollen

Risiken

Aktien des Rohstoff- und Edelmetallsektors haben generell eine höhere Schwankungsintensität als der Gesamtmarkt. Es bestehen Wechselkursrisiken durch einen hohen Fremdwährungsanteil (nicht auf Euro lautende Wertpapiere) im Portfolio. Neben den Marktpreisrisiken (Aktien- und Währungsrisiken) gibt es Länder- und Bonitätsrisiken.

Hinweis:

Alle veröffentlichten Angaben dienen ausschließlich Ihrer Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Langfristige Erfahrungen und Auszeichnungen garantieren keinen Anlageerfolg. Wertpapiere unterliegen marktbedingten Kursschwankungen, die möglicherweise nicht durch das aktive Management des Vermögensverwalters oder des Anlageberaters ausgeglichen werden können. Diese Information kann ein Beratungsgespräch nicht ersetzen. Alle Angaben sind mit Sorgfalt und nach bestem Wissen entsprechend dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung gemacht worden. Trotz aller Sorgfalt können sich die Daten inzwischen verändert haben. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb der in dieser Information genannten Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlagerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie kostenfrei in deutscher Sprache unter www.dje.de erhalten.