16.03.2020 - Fonds: DJE - Zins & Dividende

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Die Spreu trennt sich vom Weizen

Der DJE - Zins & Dividende hat sich schon beim Aufkommen der Corona-Krise defensiver positioniert und inzwischen seine Aktienquote stark reduziert. Der abrupte Markteinbruch kann nach einer Bodenbildung außergewöhnliche Kaufgelegenheiten bieten.

Als ausgewogener Mischfonds zielt der DJE - Zins & Dividende darauf ab, stabile Einkünfte aus Zinsen und Dividenden sowie eine möglichst nachhaltige positive Wertentwicklung bei moderater Volatilität zu erzielen. Ein wesentliches Mittel, dieses Ziel zu erreichen, ist die flexible Gewichtung von Anleihen und dividenden- und substanzstarken Aktien weltweit. Der Aktienanteil ist auf maximal 50% festgelegt und kann auf bis zu 25% sinken.

Angesichts Corona zeitig defensiv positioniert
Dr. Jan Ehrhardt und Stefan Breintner, die Fondsmanager des DJE - Zins & Dividende, haben bereits im Januar begonnen, den Fonds defensiver zu positionieren. Beispielsweise war mit temporären Problemen für die internationalen Transportwege, die Just-in-time-Logistik der Industrie oder für das Segment Tourismus & Reisen zu rechnen, daher wurden Gewichtungen in diesen Segmenten bereits seit Ende Januar reduziert. Gleiches gilt für die exportorientierte Konsum- und Luxusgüterindustrie. Mit dem Bekanntwerden der hohen Fallzahlen in Italien wurde die Kasseposition erhöht, und zugleich senkte das Fondsmanagement die Aktienquote.

Aktuell (per 16.03.2020) ist der DJE – Zins & Dividende so positioniert:

  • Anleihen           61,8%
  • Aktien               32,4% (brutto) / 21,7% (netto)
  • Cash                    4,9%

Die Aktien sind zum Teil durch Derivate abgesichert. Nach Absicherung beträgt die Aktienquote 21,7% netto.

Allgemeine Einschätzung
In der Börsenhistorie ist der aktuelle Kurssturz an den Aktienmärkten einmalig, da es keinen monetären Auslöser gab, sprich, eine Geldmengenverknappung durch Zinserhöhungen. Stattdessen gab es expansive Maßnahmen wie Zinssenkungen und Anleihenkaufprogramme seitens der Notenbanken. Außerdem ist die Geschwindigkeit des Kurssturzes extrem. Ein Tief könnte sich noch im März oder im April ausbilden. Dazu Stefan Breintner: „Wir halten es für realistisch, dass der Höhepunkt bei den Infektionszahlen zugleich der Tiefpunkt bei den Aktienkursen sein wird.“

Aktien: Fokus auf Substanz
Auf der Aktienseite gilt es aktuell, die Abwärtsbewegung durch eine fundierte Aktienauswahl für das Portfolio zu bremsen. Dabei wird geprüft, welche Unternehmen vielleicht weniger unter den Corona-Verkäufen leidet oder eventuell sogar von der Situation profitieren können.

Der allgemeine Fokus des DJE - Zins & Dividende auf defensive und substanzstarke Sektoren hat sich, ebenso wie die Aktienauswahl, seit Beginn des Jahres 2020 unterstützend ausgewirkt. Das Fondsmanagement hat inzwischen weiter zyklische Werte abgebaut und hat zum Beispiel die Sektoren Versorger und Haushaltswaren ausgebaut.

Renten: hochwertige Staatsanleihen als „sicherer Hafen“
In der gegenwärtigen Krise sind hochwertige Staatsanleihen als „sicherer Hafen“ stark gefragt, entsprechend sind ihre Renditen gefallen. In Deutschland rentierten 10-jährige Staatsanleihen schon länger negativ, inzwischen liegt ihre Rendite bei -0,6%. Die Rendite ihrer US-amerikanischen Pendants war bis Ende Februar von 1,5% auf 1,2% gefallen. Aktuell hat das Fondsmanagement sein Engagement in US-Staatsanleihen erhöht. Doch angesichts der jüngsten Zinssenkungen der US-Notenbank gehen auch die Renditen von US Treasuries zurück. Die expansiven Schritte der US-Notenbank setzt Investoren, u.a. Versicherungen und Pensionskassen, massiv unter Druck, da mit hochwertigen US-Staatsanleihen fast keine Renditen mehr zu erwirtschaften sind. Dies spricht für eine vermehrte Anlage in Aktien, sobald die Krise überwunden ist.

Mit Blick auf Unternehmensanleihen gilt: Sie sind stärker korreliert mit dem Aktienmarkt und stehen unter Druck. Bei höher verzinslichen Papieren ist zudem auf die Bonität zu achten, da es wie zum Beispiel im US-Energiesektor zu Pleiten kommen könnte. Ist die Bonität gut, lassen sich teilweise zweistellige Renditen bei fairem Risiko erwirtschaften

Fazit
Das Fondsmanagement prüft Kaufgelegenheiten, um nach einer Bodenbildung von möglichen Kursanstiegen profitieren zu können. So könnte das Jahr 2020 zu einer außergewöhnlichen Gelegenheit werden – hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

 

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