DJE - Europa PA (EUR) Header Image
ISIN:
LU0159548683
Stand:
09.12.2019
Rücknahmepreis:
350,26 EUR
Ausgabepreis:
367,77 EUR

Monatlicher Kommentar

Im Oktober entwickelten sich die internationalen Aktienmärkte weitgehend erfreulich. Die Märkte wurden vor allem von der Erwartung auf einen vorläufigen Abschluss im Handelskonflikt zwischen den USA und China angetrieben, wobei allerdings die wichtigen Themen der Subventionen und chinesischen Staatsunternehmen außen vor blieben. In Europa einigten sich die britische Regierung und die EU überraschend auf ein Brexit-Abkommen, was sich ebenfalls positiv auf die Stimmung an den Börsen auswirkte. Die Erwartung einer weiteren Zinssenkung seitens der US-Notenbank (Fed) beflügelte die Aktienmärkte zusätzlich. Ende Oktober reduzierte die Fed die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf die Spanne von 1,50% bis 1,75%. Im Zuge dessen wertete der US-Dollar gegenüber dem Euro um knapp 2% ab. So verharrte der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex mit 96,4 Punkten auf einem Zehn-Jahres-Tief, der Einkaufsmanagerindex für die Industrie des Euroraums blieb unverändert bei 45,7 Punkten im kontrahierenden Bereich, und die Industrieproduktion ging um -2,8% gegenüber dem Vorjahr zurück. In diesem Marktumfeld ging der Wert des DJE – Europa im Oktober um -0,49% zurück. Sein Vergleichsindex MSCI Europe Net Total Return stieg um 0,86%. Negative Beiträge zur Fondsperformance kamen v. a. aus den Sektoren Technologie, Gesundheit und Versorger (alle aktuell übergewichtete Anlageschwerpunkte des Fonds) sowie aus dem Immobiliensegment (übergewichtet, kein Anlageschwerpunkt). Auf Einzeltitelebene enttäuschten vor allem das britische Dienstleistungsunternehmen NMC Health, die internationale Brauerei Anheuser-Busch-InBev mit Hauptsitz in Belgien, das deutsche Diagnostikunternehmen Qiagen und der französische Automobilhersteller Renault. Profitieren konnte der Fonds auf der anderen Seite von seinem Engagement im übergewichteten Sektor Bauwesen & Materialien und von seiner Aktienauswahl in den Sektoren Industrie, Erdöl & Gas und Telekommunikation (aktuell untergewichtete Sektoren des Fonds). Besonders erfreuliche Einzelergebnisse kamen von dem Schweizer Chemieindustrieunternehmen Sika, dem Stuttgarter Automobilhersteller Daimler, dem schwedischen Kunststoff-Konzern Trelleborg und dem Hamburger Kupferproduzenten Aurubis. Im Monatsverlauf reduzierte das Fondsmanagement vor allem die Sektoren Nahrungsmittel & Getränke und Gesundheitswesen. Dafür erhöhte es u.a. die Gewichtung der Sektoren Kreditinstitute, Chemie und Technologie leicht. Auf Länderebene wurden v. a. französische und deutsche Positionen ausgebaut. Im Gegenzug wurden v. a. niederländische und Schweizer Werte reduziert. Durch die Anpassungen ging die Aktienquote des Fonds von 98,63% im Vormonat auf 97,83% leicht zurück. Die Kassenquote stieg auf 2,17% (Vormonat 1,37%).

Rechtliche Hinweise:

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