
Anleihearten: Von Floater bis Zerobonds
Anleihe ist nicht gleich Anleihe. Hinter dem Begriff steckt eine Vielzahl unterschiedlicher Anleihearten – von klassischen Staatsanleihen über Unternehmensanleihen bis hin zu Floatern und Zerobonds. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wer die Anleihe herausgibt, wie die Zinsen gezahlt werden und welches Verhältnis von Renditechance und Risiko besteht.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche wichtigen Arten von Anleihen es gibt, worin sie sich unterscheiden und worauf Privatanleger achten sollten.
Das Wichtigste zu Anleihe-Arten
Anleihen unterscheiden sich nach ihrem Herausgeber: Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Pfandbriefe haben unterschiedliche Schuldner. Davon hängen auch Sicherheit, Renditechancen und Risiken ab.
Die Art der Verzinsung spielt eine wichtige Rolle: Anleihen können feste Zinsen zahlen, variable Zinsen haben oder wie Zerobonds ganz ohne laufende Zinszahlung auskommen.
Höhere Zinsen bedeuten meist auch höhere Risiken: Ein attraktiver Zins kann auf höhere Renditechancen hinweisen, aber auch auf ein höheres Ausfall- oder Kursrisiko. Entscheidend ist daher immer ein Blick auf Bonität, Laufzeit und Anleiheart.
Die wichtigsten Arten von Anleihen nach Emittent
Anleihen lassen sich danach unterscheiden, wer sie herausgibt. Der Herausgeber einer Anleihe wird Emittent genannt. Je nachdem, ob ein Staat, ein Unternehmen oder eine Bank die Anleihe ausgibt, unterscheiden sich Chancen, Risiken und mögliche Renditen.
Anleihearten nach Art der Verzinsung
Anleihen lassen sich nicht nur nach ihrem Herausgeber unterscheiden, sondern auch danach, wie die Zinsen gezahlt werden. Manche Anleihen haben einen festen Zinssatz, andere passen ihre Verzinsung regelmäßig an. Wieder andere zahlen während der Laufzeit gar keine laufenden Zinsen aus.
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