Im beginnenden Mid-term-Jahr treffen sich der DJE Head of Research & Portfoliomanagement Stefan Breitner und der Finanzjournalist Markus Koch im ersten Marktausblick des Jahres, um einen vorläufigen Zwischenstand für den Januar zu ziehen und einen frühen Ausblick zu wagen.
Es wird vermutlich ein konstruktives Jahr, so lässt zumindest der bisherige Verlauf von Halbleiterwerten im Januar in einem stark von KI beeinflussten Börsenumfeld vermuten, stellen beide fest. Gleichzeitig gibt es weitere Frühindikatoren, die für eine verbesserte Konjunktur sprechen könnten: Sowohl der Arbeitsmarkt in den USA als auch die private Bauaktivität in Deutschland sind diesbezüglich vielversprechend.
Dennoch gibt es Faktoren, die es zu beobachten gilt: Die Inflationsentwicklung ist ungewiss, Metalle sind aktuell nur begrenzt verfügbar, und die Zinssituation in Japan könnte potenziell herausfordernd für die Weltwirtschaft werden. Gleichzeitig bringt US-Präsident Trump trotz der bevorstehenden Zwischenwahlen einiges an Volatilität in den Markt.