Im aktuellen Marktausblick analysieren Stefan Breintner, Leiter Research & Portfoliomanagement bei DJE Kapital AG, und der Finanzjournalist Markus Koch die Auswirkungen der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten auf die Kapitalmärkte.
Der Konflikt sorgt derzeit für erhebliche Unsicherheit: Steigende Ölpreise, potenzielle Angebotsstörungen und zunehmende Inflationsrisiken rücken wieder stärker in den Fokus der Anleger. Besonders im Blick steht dabei die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Handelsrouten für Energie weltweit. Einschränkungen könnten spürbare Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte haben.
Vor diesem Hintergrund ordnen die Experten ein, welche Folgen sich für Konjunktur, Inflation und Zinsentwicklung ergeben könnten und wie hoch das Risiko einer wirtschaftlichen Abschwächung einzuschätzen ist. Gleichzeitig zeigen sie auf, wie schnell sich Energiemärkte historisch von geopolitischen Schocks erholen konnten und welche Rückschlüsse sich daraus für die aktuelle Situation ziehen lassen.
Neben den geopolitischen Risiken bleibt auch der strukturelle Einfluss von Künstlicher Intelligenz ein zentrales Thema. Die Investitionen in diesem Bereich wirken weiterhin als Wachstumstreiber, während gleichzeitig neue Risiken – etwa im Bereich Private Credit – an Bedeutung gewinnen.
Abschließend geben Stefan Breintner und Markus Koch Einblick in die aktuelle Portfolioausrichtung bei DJE und erläutern, wie sie das Spannungsfeld aus geopolitischen Risiken und strukturellen Chancen im aktuellen Marktumfeld navigieren.