Japan galt über Jahrzehnte als Ausnahmeerscheinung an den Kapitalmärkten: schwaches Wachstum, extrem niedrige Zinsen und wenig Dynamik. Doch 2025 mehren sich die Hinweise auf einen möglichen Wendepunkt. Politische Veränderungen, Reformen an den Kapitalmärkten und geopolitische Faktoren rücken das Land wieder stärker in den Fokus internationaler Anleger.
In der neuen Folge des DJE-Podcasts sprechen Michael-Philip Müller und DJE-Analyst sowie Fondsmanager Moritz Rehmann über die überraschende Wahl von Sanae Takaichi zur ersten weiblichen Premierministerin Japans, den Kurswechsel hin zu einer expansiveren Fiskalpolitik und die zunehmenden Spannungen zwischen Regierung und Bank of Japan. Auch die Reformen der Tokioter Börse stehen im Mittelpunkt – von verbesserter Corporate Governance bis hin zu höherer Kapitaleffizienz und einem veränderten Marktverhalten.
Was bedeutet dieser Mix aus Politik, Reformen und Geldpolitik für den Yen, die Aktienmärkte und internationale Investoren? Und steht Japan tatsächlich vor einem neuen strukturellen Aufbruch?
Ein Gespräch über Märkte, Politik und Kapitalmarktreformen – und darüber, wie Anleger die aktuelle Entwicklung in Japan einordnen können.