DJE - Gold & Ressourcen PA (EUR)

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ISIN:
LU0159550077
Stand:
27.02.2020
Rücknahmepreis:
144,05 EUR
Ausgabepreis:
151,25 EUR

Monatlicher Kommentar

Im Januar ging der Wert des DJE – Gold & Ressourcen um -1,39% zurück. Sein Vergleichsindex (60% Philadelphia Stock Exchange Gold and Silver Index, 20% Reuters/Jeffries CRB Index, 20% MSCI World Materials Sector Index (EUR)) büßte -3,47% ein. Goldminenaktien entwickelten sich im Januar negativ. Der XAU-Goldminenindex ging um -2,38% auf US-Dollar-Basis und in Euro gerechnet – aufgrund des im Januar gegenüber dem Euro aufwertenden US-Dollars – um -1,61% zurück. Damit entwickelten sich Goldminenaktien schlechter als der Goldpreis selbst. Dieser stieg in US-Dollar um 4,74% und notierte bei 1.589,16 USD/Unze. In Euro gerechnet fiel der Gewinn mit 5,87% und 1.432,70 EUR/Unze aufgrund des aufwertenden US-Dollars höher aus. Der Goldpreis setzte seinen Aufwärtstrend aus 2019 auch im Januar 2020 fort. Zu Monatsbeginn profitierte Gold von einer gestiegenen Risikoaversion – ausgelöst durch die Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimani –, welche Ängste im Hinblick auf eine bevorstehende Eskalation der Lage im Nahen Osten auslöste. Nachdem sich die Lage im Nahem Osten wieder entspannte, stieg die Risikoscheu der Investoren im letzten Januardrittel erneut deutlich an, diesmal bedingt durch den Ausbruch der Corona-Virusepidemie in China. Auch in diesem Umfeld war Gold gefragt. Der Goldpreis wurde dabei auch durch die schwachen Aktienmärkte – vor allem in Asien – und durch den Rückgang der US-Anleiherenditen unterstützt. Als weiterer preisunterstützender Faktor ist die Abwärtsrevision des globalen Wirtschaftswachstums durch den Internationalen Währungsfonds IWF zu nennen. Der IWF hat das erwartete Bruttoinlandsprodukt-Wachstum für 2020 um ein Zehntel auf 3,3% reduziert. Treiber der Goldpreisentwicklung war vor allem die Investmentnachfrage im Januar 2020: Die von Bloomberg erfassten Gold-ETFs haben allein in der letzten Woche des Monats Zuflüsse von 22 Tonnen verzeichnet und sind nur noch knapp von ihrem Rekordhoch aus dem Dezember 2012 entfernt. Die Risiken haben zwar zuletzt etwas nachgelassen, sowohl Handelsstreit als auch Brexit sind aber von einer endgültigen Lösung noch weit entfernt. Negative Überraschungen sind jederzeit möglich, was wiederum die Goldpreisentwicklung unterstützen würde. Solange die Realzinsen rückläufig sind bzw. auf den aktuellen Niveaus bleiben, sollte der Goldpreis seinen Aufwärtstrend fortsetzen können. Die Verunsicherung der Anleger, der Anlagenotstand und ein von den Zentralbanken unterstützter Wertverlust der wichtigsten Währungen sprechen weiterhin für die Alternativwährung Gold. Die höchsten Performancebeiträge kamen im Januar aus den Positionen bei den Bergbauunternehmen B2Gold (Kanada), Newmont Goldcorp (USA), und Polymetal International (Russland). Negativ wirkten sich dagegen unter anderem das Engagement bei dem britisch-australischen Bergbauunternehmen Rio Tinto, dem britischen Bergbaukonzern Anglo American und bei den deutschen Chemiekonzernen BASF und Evonik aus. Die Gewichtung von Goldminenaktien lag Ende Januar bei ca. 61% gegenüber 59% im Vormonat. Der Fokus liegt unverändert auf solide finanzierten Produzenten, die positive freie Cashflows auch bei tieferen Goldpreisen generieren und darüber hinaus auch eine gewisse Wachstumsperspektive haben. Breiter aufgestellte Rohstoff-/Chemietitel verzeichneten im Januar eine generell schlechtere Entwicklung als Goldminenaktien: MSCI World Materials (-4,68%) und CRB-Rohstoffindex (-7,49%) – beide Angaben auf Euro-Basis. Aktuell ist der Fonds nicht in Anleihen investiert. Zum Monatsende bestanden keine Teilabsicherungen gegenüber anderen Währungen.

Rechtliche Hinweise:

Zahlen vorbehaltlich der Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer zu den Berichtsterminen. Alle veröffentlichten Angaben stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar, sondern geben lediglich eine zusammenfassende Kurzdarstellung wesentlicher Merkmale des Fonds. Alleinige Grundlage für den Kauf von Wertpapieren sind nur die aktuellen Verkaufsunterlagen (Wesentliche Anlegerinformationen (KID), Verkaufsprospekt, Jahresbericht und – falls dieser älter als acht Monate ist – der Halbjahresbericht) zu den jeweiligen Investmentfonds. Die Verkaufsunterlagen sind kostenfrei bei der jeweiligen Fondsgesellschaft sowie Vertriebsgesellschaft oder unter www.dje.de erhältlich. Alle Angaben und Einschätzungen sind indikativ und können sich jederzeit ändern. Diese Ausführungen gehen von unserer Beurteilung der gegenwärtigen Rechts- und Steuerlage aus. Die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Änderungen vorbehalten. Berechnungen der Wertentwicklung nach BVI-Methode, d. h. ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages. Individuelle Kosten wie beispielsweise Gebühren, Provisionen und andere Entgelte sind in der Darstellung nicht berücksichtigt und würden sich bei der Berücksichtigung negativ auf die Wertentwicklung auswirken. Anfallende Ausgabeaufschläge reduzieren das eingesetzte Kapital sowie die dargestellte Wertentwicklung. Angaben zu der Entwicklung in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen. Die steuerliche Behandlung ist von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängig und kann Änderungen unterworfen sein. Nähere steuerliche Informationen enthält der Verkaufsprospekt. Bei der Vermittlung von Fondsanteilen können die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe sowie deren Vertriebspartner Rückvergütungen aus Kosten erhalten, die von den Kapitalanlagegesellschaften gemäß den jeweiligen Verkaufsprospekten den Fonds belastet werden. Die ausgegebenen Anteile dieses Fonds dürfen nur in solchen Rechtsordnungen zum Kauf angeboten oder verkauft werden, in denen ein solches Angebot oder ein solcher Verkauf zulässig ist. So dürfen die Anteile dieses Fonds weder innerhalb der USA noch an oder für Rechnung von US-Staatsbürgern oder in den USA ansässigen US-Personen zum Kauf angeboten oder an diese verkauft werden. Dieses Dokument und die in ihm enthaltenen Informationen dürfen nicht in den USA verbreitet werden. Die Verbreitung und Veröffentlichung dieses Dokumentes sowie das Angebot oder ein Verkauf der Anteile können auch in anderen Rechtsordnungen Beschränkungen unterworfen sein.

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